Zusammenhangloses Symbolbild. Foto von Flickr-User: Sterneck - CC BY-NC-SA 2.0

Davidwachenangriff: Neue Erkenntnisse durch renommierten Wissenschaftler

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Mittlerweile heißt es aus LKA-Kreisen bekanntlich, für den vermeintlichen Angriff auf die Davidwache am 28.12.2013 soll Ultrà Sankt Pauli verantwortlich gewesen sein.

Wir haben hingegen erfahren, dass es sich bei den Rufenden um Anti-Gefahrengebiets-Protestler gehandelt haben soll. Forscher haben am 28.12.2013 Risse im Raum-Zeit-Kontinuum beobachtet. Die Rufe „USP! USP!“ haben demnach so nie stattgefunden. Stattdessen habe ein Tross Super-Kreativer „Klo-bürs-tee! Klo-bürs-tee!“ gerufen.

Zusammenhangloses Symbolbild. Foto von Flickr-User: Sterneck - CC BY-NC-SA 2.0
Zusammenhangloses Symbolbild. Foto von Flickr-User: SterneckCC BY-NC-SA 2.0

Dass der Grund für das Gefahrengebiet Protest gegen das Gefahrengebiet gewesen sein soll, wirkt auf den ersten und auch den zweiten Blick paradox. Ein uns namentlich nicht weiter bekannter Wissenschaftler mit enorm vielen Doktor-Ehren erklärt das sei eben so bei Rissen im Raum-Zeit-Kontinuum. Da käme es zu selbsterfüllenden Prophezeiungen und schwer zu durchbrechenen Ereignisschleifen, die sich auch zu Gewaltspiralen entwickeln könnten, und wedelt grinsend mit seinem gelben Fatalismus-Fähnchen.

Insgesamt sollte man sich von dem Paradoxon dieser „Ereignisschleife“ nicht weiter irritieren lassen, so der Wissenschaftler, dass der Freund und Helfer dir regelmäßig auf die Rübe kloppe strotze ja nun auch nicht gerade vor Logik.

*** SATIRE ***

Veröffentlicht von

Hugo Kaufmann

Geboren nahe einem Bauernhof in Norddeutschland wuchs Hugo in ländlicher Idylle auf. Von der Ruhe genervt zog er mit Anfang 20 in die weite Welt hinaus, getrieben von dem Ziel fortan an jeder etwas größeren Revolution teilzunehmen. Letztlich strandete er in Hamburg, wo der FC Sankt Pauli sein Revolutionsersatz wurde. Er glaubt weiter an das schöne Leben in der klassen- und herrschaftslosen Gesellschaft, weiß aber, mit Sankt Pauli wird das nicht erreicht. Es folgte die Flucht in digitale Welten, wo er das Lichterkarussell im alkoholisierten Überschwang “erfand”. Fehlende Ahnung wird seither mit exzessivem Fremdwortgebrauch zu kaschieren versucht. Halbwegs gebildete Menschen durchschauen das natürlich sofort. Motto: “Auch wenn alle meiner Meinung sind, können alle unrecht haben.”