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Polizei Hamburg betritt #Neuland

Wir schreiben das Jahr 2014. Die Hamburger Polizei feiert ihren 200. Geburtstag und zeigt, wie gekonnt sie der Zeit aufs Zahnfleisch fühlen kann:

Das Kommunikationsverhalten der Menschen verändert sich permanent, soziale Netzwerke erhalten immer mehr Bedeutung für das tägliche Leben. Deshalb stellt sich auch die Polizei diesen neuen Anforderungen.

Wer so up-to-date ist, darf auch einen würdigen Rahmen schaffen und so wurde auch das Live-Schalten der Facebook Präsenz mit einem Festakt zelebriert. Klasse!

Die Polizei Hamburg wird in diesem Jahr 200 Jahre alt und würdigt dies mit zahlreichen Veranstaltungen und Events. So wird die Polizei Hamburg ab morgen mit einer eigenen Facebook-Präsenz in dem sozialen Netzwerk vertreten sein.

Facebook-Nutzer können sich zum Beispiel über die „Fanpage“ www.facebook.com/polizeihamburg aktuelle Mitteilungen auf ihre Computer oder Smartphones schicken lassen. Aber auch nicht aktive Nutzer von Facebook können die Informationen von dieser Seite abrufen.

surprisedInnensenator Michael Neumann und Polizeipräsident Wolfgang Kopitzsch werden symbolisch den Startknopf für die Freischaltung des Facebook-Accounts der Polizei Hamburg drücken und stehen im Anschluss für Interviews zur Verfügung. (Presseportal)

Was Neumann an staatsmännischem Format fehlt, macht er gemeinsam mit Polizeipräsident Kopitzsch durch Symbolkraft wett. Gemeinsam drückten beide heute symbolisch den Hot Button und schießen die Hamburger Polizei in ein neues Jahrtausend, wie einst Willy Brandt live und teilweise in Farbe die Monotonie von bundesdeutschen den Mattscheiben bugsierte (Danke für die Video-Idee an HH-Mittendrin).

Foto von
Symbolischer Startknopf Foto von flickr-user wlodi, lizensiert unter CC-BY-SA 2.0

Wir heißen die Hamburger Polizei im Internet herzlich willkommen!

Als alte Haudegen stehen natürlich auch gerne mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht die Bürger*innen-Nähe und Zukunftsfähigkeit der Beamt*innen weiter zu verbessern.

Hier noch einige weitere Neuerungen im Alltag der Menschen, die gegebenenfalls verpasst wurden:

  • Statt so geht es heute auch so
  • Für das, gibt es mittlerweile das
  • Eure Eifrigen Schreibtischarbeiter*innen kommen schneller vorran mit dem, statt jenem
  • Und, ganz heiß, das hier wird eventuell nächstes Jahr dadurch ersetzt

Bei Einarbeitungsbedarf gerne anfragen. Wir könnten uns durchaus Videotutorials bei diesem Youtube vorstellen. Langfristig wird sich dieses Internet nämlich genau so durchsetzen, wie der aufrechte Gang, davon sind wir überzeugt.

Beitragsbild von flickr-user Paolo Camera, lizensiert unter CC-BY 2.0

Veröffentlicht von

Hugo Kaufmann

Geboren nahe einem Bauernhof in Norddeutschland wuchs Hugo in ländlicher Idylle auf. Von der Ruhe genervt zog er mit Anfang 20 in die weite Welt hinaus, getrieben von dem Ziel fortan an jeder etwas größeren Revolution teilzunehmen. Letztlich strandete er in Hamburg, wo der FC Sankt Pauli sein Revolutionsersatz wurde. Er glaubt weiter an das schöne Leben in der klassen- und herrschaftslosen Gesellschaft, weiß aber, mit Sankt Pauli wird das nicht erreicht. Es folgte die Flucht in digitale Welten, wo er das Lichterkarussell im alkoholisierten Überschwang “erfand”. Fehlende Ahnung wird seither mit exzessivem Fremdwortgebrauch zu kaschieren versucht. Halbwegs gebildete Menschen durchschauen das natürlich sofort. Motto: “Auch wenn alle meiner Meinung sind, können alle unrecht haben.”