Wie man eine Stel­lung­nah­me zum Dis­kus­si­ons­pa­pier „Si­che­res Sta­di­o­n­er­leb­nis“ der DFL schreibt, hat der 1. FC Union die­ser Tage in bei­spiel­lo­ser Weise vor­ge­macht. Nun hat auch der FC St. Pauli, des­sen Prä­si­di­ums­mit­glied Dr. Ger­not Sten­ger in der zu­stän­di­gen Kom­mis­si­on ver­tre­ten ist, dies­be­züg­lich Stel­lung ge­nom­men. Diese Ver­laut­ba­rung un­se­rer Ver­eins­obe­ren ist, mit Ver­laub, fast nicht zu un­ter­bie­ten. Wäh­rend bei Union ein neun­sei­ti­ges, prak­tisch wis­sen­schaft­li­ches und vor allem ge­mein­schaft­li­ches Pa­pier er­scheint, ge­tra­gen von Prä­si­di­um, Wirt­schafts­rat und Fan­ver­tre­tun­gen, spricht die Stel­lung­nah­me un­se­res FC nur eine Spra­che: „Die Mehr­heit ist da­ge­gen“ – und im Sub­text: „Die Mehr­heit, zu der sich das Prä­si­di­um nicht zählt, ist un­glück­li­cher­wei­se da­ge­gen, wes­we­gen wir uns dem Druck von Auf­sichts­rat und Fan­sze­ne beu­gen.“

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