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Fußball, Ficken, Alkohol???

Fußball

Der FSV war irgendwie schon immer ein Scheiß-Gegner. Wer erinnert sich nicht an das 0:1 im Frankfurter Commerzbank-Klo wo einige tausend Sankt Paulianer handgezählten 67 Frankfurtern in dieser 50.000+ Arena gegenüberstanden. Ebenso tot wie das zu große Stadion, wirkte unsere Mannschaft, die beim Tabellenletzten wieder einmal den Aufbaugegner mimte und sang- und klanglos mit 1:0 aus Frankfurter Sicht unterging.

Dieses Mal also das erste Heimspiel gegen den kleinen Club aus Bornheim nach unserer Zweitliga-Abstinenz. Mehr schlecht als recht 2:0 in Führung gegangen und dann irgendwie ein 2:1 über die Zeit gezittert. Souverän sieht anders aus. Fühlte sich dann am Ende auch gar nicht wirklich wie ein Heimsieg an und Stimmung? Machen wir uns nichts vor, das hat das Düsseldorf-Heimspiel irgendwie nochmals unterboten. Wird ja jetzt kalt, da hilft hüpfen und singen gegen Tod durch Erfrieren. Das als Wink mit dem Mauerrest für das Auswärtsspiel in Ostberlin bei den Eisernen, bei denen jetzt die tolle Bundeswehr werben darf. Sicherlich nicht ohne Erfolg, bei einer Szene, die jede politische Einstellung derart aktiv negiert, bzw. aus dem Stadion verbannt. Wie hieß es doch in einer Doku über den Köpenicker Stadtteilclub sinngemäß: Da steht der Punk neben dem Nazi. Na denn…

Ficken

Der magische FC blog hat ein interessantes Foto von Antje Frohmüller veröffentlicht:


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Alkohol

Nach der Weinbar hat nun auch das Raval angekündigt im November die Pforten zu schließen. Weiß gar nicht wie mein Leben ab Dezember aussehen soll, am Neuen Kamp zumindest, wird es wohl kaum noch stattfinden. Mir fehlen da auch die Worte, ein herzhaftes „Scheiße!“ trifft es wohl noch am besten. Walk on, Romy, Jan, Heiko, Raphael und all ihr anderen!

???

Danke für die Aktion hier:

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Veröffentlicht von

Hugo Kaufmann

Geboren nahe einem Bauernhof in Norddeutschland wuchs Hugo in ländlicher Idylle auf. Von der Ruhe genervt zog er mit Anfang 20 in die weite Welt hinaus, getrieben von dem Ziel fortan an jeder etwas größeren Revolution teilzunehmen. Letztlich strandete er in Hamburg, wo der FC Sankt Pauli sein Revolutionsersatz wurde. Er glaubt weiter an das schöne Leben in der klassen- und herrschaftslosen Gesellschaft, weiß aber, mit Sankt Pauli wird das nicht erreicht. Es folgte die Flucht in digitale Welten, wo er das Lichterkarussell im alkoholisierten Überschwang “erfand”. Fehlende Ahnung wird seither mit exzessivem Fremdwortgebrauch zu kaschieren versucht. Halbwegs gebildete Menschen durchschauen das natürlich sofort. Motto: “Auch wenn alle meiner Meinung sind, können alle unrecht haben.”